1. Gesunder Lebensstil – Regelmässige Bewegung und ausgewogene Ernährung senken das Risiko für Parodontitis und verbessern den Behandlungserfolg.
  2. Nicht jede körperliche Aktivität ist gleich – Freizeitaktivitäten wie Sport oder Spaziergänge sind schützender als körperlich belastende Arbeit (sog. „Paradox der körperlichen Aktivität“). 
  3. Sport schützt vor Entzündung – Bewegung reduziert systemische Entzündungen, stärkt das Immunsystem und baut Stress ab – ein Risikofaktor für Parodontitis.

4. Wie viel Bewegung ist nötig? – Optimal sind mindestens 2,5 Stunden moderate bis intensive Aktivität pro Woche. Schon ein 20-minütiger täglicher Spaziergang ist hilfreich, besonders im höheren Alter.

5. Gesunde Gewohnheiten verstärken sich gegenseitig – Wer Sport treibt, ernährt sich meist besser, schläft regelmässiger, raucht weniger und trinkt weniger Alkohol.

6. Das richtige Ernährungsmodell – Die mediterrane Ernährung ist entzündungshemmend und schützt auch vor Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die eng mit Parodontitis verknüpft sind.

7. Was sollte auf den Teller? – Vollkornprodukte, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Olivenöl, und in Massen tierische Eiweisse (Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte).

8. Was sollte man begrenzen? – Zuckerhaltige Lebensmittel (Süssigkeiten, Fruchtsäfte, Zucker im Kaffee/Tee) erhöhen das Risiko für Zahnfleischbluten und Karies.

9. Vitamine sind entscheidend – Vor allem Vitamin C und D sind für gesundes Zahnfleisch wichtig.

10. Entzündungshemmende Nährstoffe & Flüssigkeit – Omega-3-Fettsäuren aus Lachs und Nüssen wirken entzündungshemmend. Zudem sind etwa 2 Liter Wasser täglich essenziell für Gesundheit und Wohlbefinden.

Fazit

Ein gesunder Lebensstil wirkt doppelt: Er schützt nicht nur Zähne und Zahnfleisch, sondern auch vor schweren Allgemeinerkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs.